Workingtest
Working Test Aufgaben
Aus den charakteristischen Arbeiten und den erwünschten Arbeitsqualitäten, die an einem Jagdtag von einem Retriever erwartet werden, leiten sich die Aufgaben ab, die bei einem Working Test gestellt werden. Die Arbeitsweisen können einzeln vorkommen, es sind jedoch auch alle nur möglichen Kombinationen der einzelnen Arbeitsweisen möglich - eben wie bei der realen Jagd.
Die einzelnen Aufgaben eines Working Tests sind nicht in einer Prüfungsordnung festgelegt, diese werden erst kurz vor Beginn der Prüfung von den Richtern unter Berücksichtigung der Geländegegebenheiten und den jagdlichen Erfordernissen festgelegt. Gerade diese Besonderheit, dieses „nicht wissen“ was bei der Prüfung vorkommt, macht den Working Test so einzigartig und spannend. Als Working Test Teilnehmer weiß man nie, was während der Prüfung abgefragt wird, man muss, genau wie auf einer realen Jagd, auf alle nur möglichen jagdlichen Situationen vorbereitet sein.
Da es keine fest vorgeschriebenen Aufgaben gibt, ist die Qualität eines Working Tests in einem besonders hohen Maß von der Kreativität und der jagdlichen Erfahrung der anwesenden Richter abhängt. Working Test Richter sollten deshalb unbedingt über eigene praktische Jagderfahrungen verfügen und möglichst mit ihren Hunde aktiv auf Niederwildjagden arbeiten (= engl. Picking up). Die gestellten Working Test Aufgaben müssen jagdlichen Bezug haben und jagdliche Erfordernisse abfragen und nicht zur irrealen Zirkusnummer entarten. Die Güte eines Working Tests ist abhängig von der Qualität der Richter.

