Die jagdlichen Prüfungen

Noch relativ neu in der Prüfungsstruktur ist die Prüfung nach dem Schuß (PnS). Die Entstehung dieser Prüfung haben wir der Initiative einer unserer Verbandsrichter, Herrn Dr. Mente zu verdanken. Diese noch junge Prüfung wird wegen ihrer Vielseitigkeit und Schwierigkeit schon jetzt von einigen engagierten Führern, als die Krönung der jagdlichen Prüfungslaufbahn angesehen.
     
Und 1999 wurde es endlich wahr, in Deutschland wurde der erste "Field Trial" veranstaltet, im Jahr 2000 gab es bereits den 2. FT auf deutschem Boden. Diese Prüfungen wurde anlässlich von Entenjagden abgehalten. Geprüft wurde an warmes, teilweise noch lebendes Wild. Im Gegensatz zu den vorher aufgeführten Prüfungen gibt es bei dieser Prüfung keine Prüfungsordnung in der bestimmt Arbeiten festgeschrieben sind und während dieser Prüfung abgefragt werden. Alleine das Internationale Reglement der FCI für Arbeitsprüfungen im Felde gibt den Rahmen für diese Prüfung vor. Es ist eben eine reale Jagd mit allen ihren Tücken und Besonderheiten, bei dieser Prüfung ist eben alles möglich, nichts ist vorhersehbar. Alleine die Richter entscheiden welchem Hund sie welche Arbeit zu weisen. Die hier vorgestellten Hunde müssen schon gut durchgearbeitet sein und einiges an Jagdpraxis haben, um auf einer solchen Prüfung bestehen zu können.