Die "nicht" jagdlichen Prüfungen - Dummyarbeit

Der Workingtest

Für den Workingtest gibt es keine Prüfungsordnung in der bestimmte Aufgaben festgelegt sind. Die einzelnen Aufgaben sind deshalb vorher nicht bekannt. Diese werden von den Richtern aufgrund der Besonderheiten des Geländes unter Berücksichtigung von jagdlichen Erfordernissen bestimmt. Es werden Situationen aus der jagdlichen Praxis nachgestellt. Das Niveau der Leistungsstufen orientiert sich an der Dummy-Prüfungsordnung. Die einzelnen Arbeitsdisziplinen beim Workingtest sind jedoch nicht so stark voneinander getrennt, sondern es ist jede nur erdenkliche Kombination der einzelnen Disziplinen ist möglich.

Gerade diese Besonderheit, dieses "nicht wissen was kommt" macht den besonderen Reiz eines Workingtests aus. Um in einem Workingtest sehr gut bestehen zu können, muss der Hund in seiner Leistungsklasse einfach alles können. Hierzu braucht es eine gründliche Ausbildung, Erfahrung, Flexibilität und beiderseitiges Vertrauen und natürlich das kleine Quäntchen Glück.
           
Scheinbar sieht so manche Workingtest-Aufgabe leicht aus, doch steckt oft die Tücke im Detail. Wind, Gelände, Bewuchs, Licht - alles spielt eine Rolle. Schon so mancher gute Hund hat eine Aufgabe (auch eine schwierige) leicht aussehen lassen. Unterschätzen Sie nicht wieviel Veranlagung, Training und Erfahrung des Hundes - sowie auch des Führers - es bedarf, um bis in die höchste Leistungsklasse bei Workingtests vorzustoßen. Verzweifeln Sie nicht, wenn es nicht auf Anhieb so gut klappt. Bleiben Sie am Ball, erleben Sie die Faszination, die sich aus der engen Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund ergibt!